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in eigener Sache

Diese Dame wandte sich daher an eines unserer Vorstandsmitglieder und bat um Hilfe, da sie den Kater in Gefahr sah. Es wurde vereinbart, dass sie eine Transportbox von uns zur Verfügung gestellt bekommt, damit sie den Kater fangen und zu uns bringen kann, so dass wir ihn untersuchen lassen können.

Am einem Donnerstag spitze sich die Situation dann aber zu, da der kleine Kater auf der Hauptstraße herumstromte und in ständiger Gefahr stand, von den Autos überfahren zu werden, da er diese augenscheinlich nicht sehen konnte und auch nicht in der Lage war, sich ausreichend zu orientieren. Die Katzenliebhaberin fing ihn schnell ein und brachte ihn zu uns.

Dort wurde er sofort der anwesenden Tierärztin vorgestellt, welche bestätigen konnte, dass er blind ist.

Bereits am übernächsten Tag hängte das involvierte Vorstandsmitglied mehrere Zettel beim Bäcker, etc. aus, dass der kleine Kater bei uns im Tierheim ist. Die Tätowierung im Ohr war leider so stark verblasst, dass sie nicht mehr lesbar war, weshalb er auch direkt von der Tierärztin gechipt wurde.

Auf die Zettel reagierte erstmal keiner, am Samstag ging es dem kleinen Kerl aber schlechter, er bekam regelmäßig Krampfanfälle, weswegen er erneut der Tierärztin vorgestellt wurde und dann von einem Vorstandsmitglied mit nach Hause genommen wurde, damit er unter dauerhafter Beobachtung steht. Gegen die Anfälle bekam er Medikamente verschrieben.

Gegen Abend riefen dann die Besitzerin an und es wurde vereinbart, dass man sich am nächsten Morgen im Tierheim trifft. In dem Gespräch darauf angesprochen, warum sie denn einen blinden Kater raus lassen würde, mussten wir uns sagen lassen, dass uns das nichts anginge.

In der Nacht ging es dem Katerchen leider so schlecht, dass wir gegen Mitternacht nochmal mit ihm zum Tierarzt gefahren sind. Vorher haben wir mehrfach versucht, die Besitzerin zu erreichen, jedoch keinen Erfolg.

In der Praxis ging es dem Kater immer schlechter, so dass auch von dort nochmals versucht wurde, die Besitzerin zu erreichen, dann aber die Tierärztin auf Grund des schlechten Zustandes nur noch ein Einschläfern empfehlen konnte.

Bis dahin schon eine traurige Geschichte, vor allem für den Kater.

Aber leider noch nicht das Ende.

Jetzt müssen wir uns Beschimpfungen und Drohungen anhören; es wird mit der Einschaltung der Zeitung, des TV und einer Klage gedroht.
Es werden Fakten verdreht und unwahre Behauptungen aufgestellt.

Und das alles, weil wir unser Möglichstes getan haben, das Leben des kleinen Kerl zu retten und der Auffassung sind, dass die Kosten dafür die Menschen zu tragen haben, die sich seine Eigentümer nennen...

 

  • Letzte Aktualisierung: Freitag 19. Oktober 2018, 17:58:23.

sorgenkind

 

Maik

 

Maik2

Maik ist ca. 3,5 Jahre alt, kastriert und geschippt. Er kam aus schlechter Haltung zu uns und musste erst einmal Vertrauen zu Menschen aufbauen. Da er aber wenige Chancen auf eine Vermittlung bei uns hatte lebt er jetzt auf einer Pflegestelle, die er aber leider wegen einer Erkrankung verlassen muss. Andere Hunde, Katzen und auch Hühner waren dort kein Problem. Maik geht gerne ins Wasser, kann Apportieren und läuft super am Fahrrad. Er ist durchaus zu handeln, hat aber eben auch seine Eigenarten, welche nicht zuletzt aus seinen bisher schlechten Erfahrungen resultieren. Maik bewacht sein Refugium und der erste Eindruck kann durchaus als imposant beschrieben werden. Er ist stubenrein und kann auch stundenweise alleine im Haus bleiben.
Zwingerhaltung ist er auch gewohnt, wobei wir uns natürlich etwas anderes für den Burschen wünschen! Rassekundige Menschen mit dem Willen und nötigem know how haben mit Maik eine echte Chance auf einen tollen Hund.

 


 

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